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1 [5] Die Metzenseifner Kirch
(Gedicht von Peter Gallus)
Dialekt Unter-Metzenseifen
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2 [24] Wenker Satz Nr. 2 Dialekt Unter-Metzenseifen
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3 [15] Nový rok Dialekt Unter-Metzenseifen
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4 [12] Die Worte 'Hammer' und 'sprechen'
(Beispiele für regionale Unterschiede im mantakischen Dialekt)
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6 [35] Im Dombachtal
(Gedicht von Peter Gallus)
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7 [4] Erbschaft
(Gedicht von Dr. Walter Sohler)
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8 [16] Helene Pogatschen
(Mantakisches Rezept)
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9 [7] Die Amerikaner
(Gedicht von Franz Ratzenberger)
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10 [20] Trautes Heim
(Scherzhafte Redensart)
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11 [21] Schöner als der Teufel
(Scherzhafte Redensart)
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12 [14] Nový rok Dialekt Stoß
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13 [10] Hafer
(Mantakisches Sprichwort)
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14 [19] Nikolaustag
(Gedicht von Hilde Novysedlak)
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15 [11] Grünling
(Mantakisches Sprichwort)
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16 [18] Halušky Dialekt Stoß
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17 [8] Die betrunkenen Gänse
(Gedicht von Franz Ratzenberger)
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18 [13] Das Hüttnerbahnlein
(Gedicht von Rudi Göllner)
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19 [17] Ochsenaugen
(Mantakisches Rezept)
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20 [6] Der Tote
(Gedicht von Franz Ratzenberger)
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21 [23] Wenn unser Herrgott
(Scherzhafte Redensart)
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22 [25] Der Gescheite und der Dumme
(Scherzhafte Redensart)
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23 [22] Ein Traum
(Gedicht von Rudi Göllner)
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24 [9] Geschieden
(Gedicht von Franz Ratzenberger)
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25 [26] Schnatterliese
(Scherzhafte Redensart)
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26 [28] Die Großmutter und die Kinder
(Aus dem Familienleben)
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27 [36] Die Bärenjagd
(Gedicht von Peter Gallus)
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28 [34] Auf dem Schuhmarkt
(Gedicht von Peter Gallus)
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29 [27] Majales en da Schul
(Eine Geschichte aus der Schulzeit)
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(Wie das Schlachten ablief)
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32 [32] Froschschenkel fangen Dialekt Ober-Metzenseifen
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33 [29] Wäsche waschen mit Marina
(Wie es zuging beim Waschen der Wäsche)
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34 [30] Auf dem Weg zum Hammer und der Frosch Dialekt Ober-Metzenseifen
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  Počúvať:
Ein Traum
Gedicht von Rudi Göllner

 

Spoken by: Amalia Putschko
(Dialekt Schmöllnitz)

Uploaded: 2015-02-02
Time: (abt.) -0 min

Points: 795

  Ein Traum
Von Rudi Göllner

Im Traum ziehe ich immer in die Heimat zurück
und werfe überall hin meinen neugierigen Blick.
In die Gassen und Häuser muß schnell ich schauen,
was sich so alles zugetragen hat daheim.

Wie sieht es aus im Garten, im Wald und auf dem Feld?
Wer sitzt jetzt auf dem Rathaus als Richter (Bürgermeister) bestellt?
Und wer tut von der Kanzel das Evangelium kund-
abends, um Zehn, wer bläst, was die Stund?

Im Traum kannst du jetzt nach Hause nur wandern
und so vergeht ein Tag nach dem anderen.
Die Seele gequält, in den Herzen keine Ruh-
merkst nicht bald wieder die Wirklichkeit du?

Doch, was nützt das Alles mein lieber Christ,
der du aus der Heimat vertrieben bist.
Es heißt zwar, das Glück ist kugelrund,
doch wann, wann schlägt auch endlich unsere Stund?

Wann kommen wir nach Hause, wir alle, wieder?
Die Frage quält uns doch alle immer.
Doch kein Mensch kann wissen auf dieser Welt,
wie der Herrgott uns noch die Zukunft bestellt.

Mein Nachbar meint zwar ein Traum ist ein Traum,
doch vorläufig können wir im nur Traum nachhaus’,
bis das runde Glück sich wieder dreht ein Stück
und uns steht offen der Weg in die Heimat zurück.

Geträumt haben es Heimatvertriebene,
geschrieben hat es Rudi Göllner.